Ganze Industriezweige scheffeln jedes Jahr Milliardenbeträge mit Kosmetika, Nahrungsergänzungsmitteln oder „Superfoods“, die uns genau DAS versprechen. Dabei ist nur eine einzige Wirkungsweise garantiert: Dass unser Geldbeutel immer schmäler wird. Denn die Produkte, die uns Fitness, Schönheit und Gesundheit suggerieren sind meist alles andere als preisgünstig. Dabei ist es eigentlich so leicht, selbst in reifem Alter fit und leistungsfähig zu sein. Gut, „leicht“ ist vielleicht etwas übertrieben, denn man muss schon selbst einiges dafür tun – Geld kostet es allerdings keines, im Gegenteil. Wenn man den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft Glauben schenken mag, liegt der Schlüssel für ein langes gesundes Leben auf unseren (leeren) Tellern.

Intermittierendes Fasten nennen die Forscher dieses Ernährungskonzept, das sich nicht damit beschäftigt, was wir essen, sondern wann. Verschiedene Forschungsgruppen fanden nämlich heraus, dass eine möglichst große Pause zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und der ersten des nächsten Tages unterschiedliche Zellprozesse anstößt, die sich langfristig gesundheitsfördernd auswirken sollen. Das heißt, wer nur während acht Stunden am Tag isst und dann 16 Stunden am Stück fastet (daher der Name) senkt sein Risiko an Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Krebs zu erkranken. Entscheidend für die gesundheitsfördernden Effekte ist dabei allein die Nahrungspause. Es ist egal, ob jemand dafür lieber auf das Frühstück oder das Abendessen verzichtet. Und: Je länger die Pause zwischen den Mahlzeiten, desto besser. Während der Nahrungskarenz ist schummeln übrigens nicht erlaubt: Kaffee oder Tee (sowie Wasser) ist in Ordnung – Milch oder gar Zucker selbstverständlich nicht.

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